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In der guten alten Zeit gab es in jedem Dorf zwei gute Gründe sonntags das Haus zu verlassen: erstens den Gottesdienst zur moralischen Erbauung und zweitens die Dorfwirtschaft nebenan zum gemütlichen Beisammensein danach. "Gemütliches Beisammensein" heißt heute längst "Socializing", doch die Tradition ist geblieben. Und so findet man in Sarching auch heute noch gerne den Weg in den LANDGASTHOF GESER, der sich, steingewordene Tradition, seit mehr als hundert Jahren neben der barock zwiebelbeturmten Kirche behauptet. |
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Bereits in der vierten Generation hat Familie Geser ihr Herz an das verloren, was bekanntlich Leib und Seele zusammen hält. So kredenzt man einen anständigen Schweinebraten nach garantiert geheimen Familienrezept und noch allerlei andere bayerische Gaumenfreuden. Aber was wäre eine Brotzeit ohne ein g´scheites (für alle Nichtbayern: ordentliches) Bier. Und Achtung: Es kann einem leicht passieren, im wunderbar rustikalen Ambiente der Gaststube, dass man plötzlich mittendrin ist, im echten Bayern, wo der Stammtisch das bessere Fernsehen ist und wo die Uhren tatsächlich anders gehen... "Herr Wirt, noch ein Bier."
Doch bedeutete Tradition für die Familie Geser niemals Stillstand, so hat man 1989 das Große gewagt, einen neuen Gasthof gebaut, größer und schöner als der alte, aber niemals die Wurzeln aus den Augen gelassen. Und heute präsentiert sich der LANDGASTHOF GESER so selbstverständlich im Herzen des Dorfes als hätte es ihn schon immer gegeben...
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Fragt man Anton Geser jun. (der nette junge Mann rechts im Bild) danach, was ihm, dem Chef, zu seinem Landgasthof einfällt, dann gibt es ein Wort, das besonders in den Vordergrund rückt: "Familie". Tradition war beim Geser auch immer schon Familientradition, so war es für den gelernten Metzgermeister, Koch und Landwirt eine Selbstverständlichkeit den LANDGASTHOF GESER 2003 von seinem Vater zu übernehmen. Stammgäste kennen den Juniorchef noch als kleinen "Bua`m". Heute hat man ihn längst als den "neuen Wirt" akzeptiert, der es versteht, seinen Gästen stets das Gefühl zu geben mehr als nur Gast zu sein. So wird man beim Geser immer auch als guter Freund, ja als Mitglied der großen Familie, willkommen geheißen.
Dass man sich hier schon (fast) wie "daho`am" fühlt ist nicht zuletzt Frau Geser sen. zu verdanken, die unermüdlich das Zepter - pardon: den Kochlöffel - schwingt. Mutter Gesers hausgemachte Spezialitäten lassen einem nach Genuss glücklich satt zurücklehnen und einfach mit sich und der Welt zufrieden sein.
Was will man mehr...
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